Chronik der Gemeinde

1898

In Recklinghausen-Süd wohnen einige neuapostolische Familien, die zu der in diesem Jahr gegründeten Gemeinde Herne gehören.

1905

Mit dem fortschreitenden Wachstum im Kohlenbergbau entstehen im Ruhrgebiet immer neue Arbeitsplätze. Davon angezogen, verlegen viele Menschen ihren Wohnsitz auch nach Recklinghausen. Die zuständige Gemeinde Herne wächst ständig, und der Versammlungsraum kann nicht mehr alle Geschwister fassen. Daher finden von nun an Gottesdienste in Wohnungen von Glaubensgeschwistern in Recklinghausen-Süd statt.

1908

Die junge Gemeinde Recklinghausen-Süd erhält die ersten Diakone, am 26.12.1909 einen Priester und Vorsteher. Die Anzahl der Glaubensgeschwister nimmt zu, aber in der Südstadt ist kein geeigneter Raum zu finden, in dem Gottesdienste stattfinden könnten. Es bleibt bei “Stubengottesdiensten” in der Wohnung des Vorstehers.

1911

Endlich wird in der Bahnhofstraße 2 ein geeigneter Raum gefunden und von den Brüdern und Schwestern entsprechend hergerichtet. Die Gemeinde Recklinghausen-Süd zählt nun 118 Geschwister. Sie gehört zum inzwischen gegründeten Bezirk Herne.

1918

Die Versammlungsstätte in der Bahnhofstraße muss aufgegeben werden. Es finden wieder Gottesdienste in Wohnungen statt.

1920

Es konnte eine leer stehende Gastwirtschaft an der Forellstraße 14 angemietet und hergerichtet werden. Sie dient der Gemeinde bis 1935 als Versammlungsort.

1935

Wieder muss nach einem neuen Raum gesucht werden, weil der bisherige zu klein geworden ist. In der Feldstraße 29 wird ein geeigneter Saal gefunden. Er dient bis 1967 als Versammlungsstätte. Von 1954 bis 1960 müssen am Sonntagvormittag zwei Gottesdienste nacheinander gehalten werden. Da dieser “Schichtbetrieb” keine Dauerlösung sein kann, wird nach einem geeigneten Baugrundstück gesucht.

1960

In Recklinghausen-Hochlarmark wird ein Grundstück in der Leopoldstraße erworben und darauf eine Kirche gebaut. Ein Teil der Geschwister von Recklinghausen-Süd bildet fortan die Gemeinde Recklinghausen-Hochlarmark.

1967

Auch für die verbleibende Gemeinde reicht der Kirchensaal an der Feldstraße nicht mehr aus. Ein Kirchenneubau wird an der König- Ludwig- Straße 4 errichtet und am 21.12.1967 eingeweiht. Die Gemeinde hat nun endlich ihre Kirche. Das Kirchenschiff bietet Platz für 350 Personen. Das Gebäude hat weitere Räume für Kinder und Jugendliche sowie für Mütter mit Kleinkindern.

 

2009

Nach dem letzten Gottesdienst am 24.06.2009 in der Kirche Recklinghausen-Suderwich wurde die Gemeinde offiziell in die Gemeinde Recklinghausen-Süd integriert. Etliche Geschwister und Amtsbrüder aus der Nachbargemeinde besuchen seitdem die Gottesdienste in der Kirche an der König-Ludwig-Strasse.